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Besenreiser
Unter Besenreiser versteht man kleine, direkt in der Haut verlaufende erweiterte Venen. Ihr Durchmesser differiert zwischen 0,5 ("rote Besenreiser") und 2 mm (blaue Besenreiser).
 
Meist sind diese kleinen Gefäßneubildungen auf eine Bindegewebsschwäche zurückzuführen. Sie haben typischerweise keinen Krankheitswert. Bläuliche besenreiserartige Äderchen im Bereich der Knöchelregion sind oft Ausdruck eines Blutrückstaus in die Venen (Corona phlebectatica paraplantaris).
 
Diesen Äderchen liegt oft eine größere Nährvene zugrunde. Mittels Lupenbrille und Venoscope kann diese lokalisiert und in örtlicher Betäubung über einen 1mm Hautschnitt (minimikrochirurgisch) nahezu schmerzlos entfernt werden. Verbliebene Besenreiser werden mit Schaum verödet.
Abbildungen v.l.n.r.: Besenreiser-Varize, Aufsuchen mit dem Venoskop, Minimikrochirurgische Entfernung, Corona phlebectatica paraplantaris

 

 
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